Versorgungssicherheit im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz

12.05.2026

Wie Swatten integrierte Energieszenarien für die neue Energieära entwickelt

DÜSSELDORF, FRANKFURT und OSNABRÜCK, Deutschland, 12. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die globale Energielandschaft befindet sich im Wandel. Jahrzehntelang lag der Fokus der Energiebranche vor allem auf der kostengünstigen Stromerzeugung. Heute verschiebt sich diese Priorität: Mit dem rasanten Wachstum von Künstlicher Intelligenz, elektrifizierter Mobilität und intelligenter Infrastruktur wird Versorgungssicherheit zu einer zentralen Herausforderung moderner Energiesysteme.

Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte der Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 weltweit auf 945 TWh steigen. KI-Rechenzentren, automatisierte Industrien und Robotiksysteme benötigen eine kontinuierliche und hochzuverlässige Stromversorgung, bei der selbst kurze Unterbrechungen erhebliche Auswirkungen haben können.

Gleichzeitig verändert die Elektrifizierung von Haushalten und Unternehmen die Struktur der Stromnachfrage. Elektrofahrzeuge, Wärmepumpen und Smart-Home-Systeme erhöhen den Energiebedarf am Netzrand erheblich. Gebäude entwickeln sich zunehmend von passiven Verbrauchern zu aktiven Bestandteilen dezentraler Energiesysteme.

Auch Energiesicherheit und Netzresilienz gewinnen weltweit an Bedeutung. Geopolitische Unsicherheiten sowie der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen Investitionen in dezentrale Speicherlösungen und Mikronetze. Energiespeicherung entwickelt sich dadurch zu einer Kerninfrastruktur moderner Energiesysteme.

Aufbauend auf 33 Jahren Erfahrung im Bereich Netztechnik von Sieyuan Electric integriert Swatten diese Kompetenzen in intelligente Energiespeichersysteme für private, gewerbliche und dezentrale Anwendungen.

Im Eigenverbrauchsmodus optimiert Swatten die Nutzung von Solarenergie durch intelligentes Energiemanagement zwischen PV-Anlage, Batterie und Netz. Überschüssige Energie wird gespeichert und bei Bedarf genutzt. Eine Umschaltung auf Notstrom erfolgt innerhalb von ≤4 ms.

Der On-Grid-Modus ohne Batterie ermöglicht einen flexiblen Einstieg in die Solarenergie. Dank AC- und DC-Kopplung können Batteriespeicher später problemlos integriert werden.

Im No-PV-Modus nutzt Swatten dynamische Strompreise intelligent aus. Die Batterie lädt automatisch bei niedrigen Preisen und entlädt während Spitzenzeiten, wodurch Stromkosten reduziert werden.

Für abgelegene Regionen bietet der Off-Grid-Modus eine unabhängige Energieversorgung mit bis zu 99,9 % MPPT-Effizienz sowie Black-Start-Fähigkeit.

Bestehende PV-Anlagen können über die AC-Kopplung einfach um Batteriespeicher erweitert werden, ohne bestehende Systeme ersetzen zu müssen.

Mit dem Dynamic-Pricing-Modus analysiert Swattens cloudbasiertes EMS Strompreissignale in Echtzeit und optimiert Lade- sowie Entladeprozesse automatisch. Dies steigert die Wirtschaftlichkeit und unterstützt gleichzeitig die Netzstabilität.

Zusätzlich ermöglichen modulare Batterie- und Wechselrichterarchitekturen eine flexible Skalierung – von privaten Haushalten bis hin zu gewerblichen Anwendungen im Megawattbereich. Der Peak-Shaving-Modus reduziert Lastspitzen und hilft insbesondere im DACH-Raum, Netzentgelte und Stromkosten zu senken.

Swattens Mission ist klar: Netzzuverlässigkeit in dezentrale Energiesysteme bringen – intelligent, skalierbar und bereit für die Energieanforderungen der KI-Ära.

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Semperit-Übernahmeofferte: Vorstand und Aufsichtsrat skizzieren Pro und Contra

04.05.2026

Die Semperit AG Holding hat ihre mit Spannung erwartete Stellungnahme zum freiwilligen Übernahmeangebot der B&C Holding Österreich GmbH vorgelegt – ohne eine klare Empfehlung für oder gegen die Annahme auszusprechen. In der am 4. Mai 2026 veröffentlichten Äußerung arbeitet der Vorstand die aus seiner Sicht wesentlichen Argumente beider Seiten heraus und beschreibt das Papier ausdrücklich als Orientierungshilfe für die Aktionärinnen und Aktionäre. Der Aufsichtsrat schließt sich der Analyse an und verzichtet ebenfalls auf eine eigene Annahme- oder Ablehnungsempfehlung.

Kern der Offerte ist ein Angebotspreis von 15,00 Euro je Aktie. Damit verbindet sich laut Semperit eine Prämie von 25,2% auf den unbeeinflussten Schlusskurs vom 17. März 2026, also den Kurs vor Bekanntgabe des Angebots. Der Vorstand verweist zudem darauf, dass der angebotene Preis über den historischen Durchschnittskursen der Semperit-Aktie liegt und Investoren einen Ausstieg ermöglicht, der nicht von der jeweils gegebenen Marktliquidität abhängt – ein Argument vor allem für Anteilseigner mit kurzfristigem Liquiditätsbedarf oder begrenztem Anlagehorizont.

Dem stellt das Management deutliche Vorbehalte gegenüber. So liegt der Angebotspreis nach der veröffentlichten Stellungnahme unter dem Buchwert von 20,20 Euro je Aktie. Außerdem verweisen Vorstand und Aufsichtsrat auf aktuelle Analystenschätzungen von bis zu 22,00 Euro je Aktie. Aus ihrer Sicht bildet die Offerte damit nicht das volle mittel- bis langfristige Wertsteigerungspotenzial des Unternehmens ab. Wer das Angebot annimmt, verzichtet zugleich auf mögliche zukünftige Ertragschancen, falls sich Geschäft und Marktumfeld günstiger entwickeln sollten.

Ob die Annahme wirtschaftlich sinnvoll ist, hänge daher maßgeblich von der individuellen Situation der Anleger ab, betont Semperit. Eine Rolle spielten insbesondere der persönliche Anschaffungspreis, der geplante Anlagehorizont, der eigene Liquiditätsbedarf und steuerliche Überlegungen, ebenso wie Erwartungen an die weitere Entwicklung des Unternehmens und der Märkte. Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen den Aktionärinnen und Aktionären, ihre persönlichen Verhältnisse sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf fachkundigen Rat einzuholen. Die vollständigen Äußerungen zum Angebot sind auf der Semperit-Website im Investor-Relations-Bereich abrufbar; der nächste wichtige Termin im Finanzkalender ist die Quartalsmitteilung am 13. Mai 2026.