Smith+Nephew schafft mit Veeva Quality Cloud weltweit eine einheitliche Qualitätsgrundlage

11.05.2026

Qualitätstransformation stärkt Compliance und betriebliche Effizienz

BARCELONA, Spanien, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Veeva Systems (NYSE: VEEV) gab heute bekannt, dass Smith+Nephew das Qualitätsmanagement mit Veeva Quality Cloud vereinheitlicht. Das weltweit tätige Medizintechnikunternehmen baut eine strategische Grundlage auf, um seine Qualitätstransformation voranzutreiben.

Veeva Systems

„Als integriertes Qualitätsökosystem wird Veeva Quality Cloud eine zentrale Rolle dabei spielen, unser starkes Compliance-Profil gegenüber Gesundheitsbehörden weltweit aufrechtzuerhalten", sagte Michelle Blevins, Bereichsleiterin für Qualitätssysteme und regulatorische Compliance bei Smith+Nephew. „Eine einheitliche Technologieplattform verbessert die Zusammenarbeit zwischen unseren internen Teams sowie mit externen Partnern und ermöglicht zugleich Automatisierung und Datenanalysen für eine schnellere Entscheidungsfindung."

Smith+Nephew wird Veeva QualityDocs als eine einzige Quelle für die Verwaltung von qualitätskontrollierten Inhalten nutzen und Veeva QMS, um Prozesse zu zentralisieren, Abläufe weltweit abzustimmen sowie effizient zusammenzuarbeiten. Das Unternehmen wird außerdem Veeva Training nutzen, um den Zugang zu mehr als 500 000 Schulungen pro Jahr zu optimieren sowie Einsatz- und Auditbereitschaft sicherzustellen.

„Wir sind stolz darauf, Smith+Nephew dabei zu unterstützen, mehr Patienten zu erreichen und effizient zu arbeiten, indem wir mit Veeva Quality Cloud ein skalierbares, durchgängiges Qualitätsmanagement bereitstellen", sagte Vishaka Rajaram, leitende Direktorin für Qualitätsstrategie bei Veeva MedTech. „Die Qualitätstransformation wird dazu beitragen, Wachstum zu fördern und Innovationen bei Smith+Nephew voranzubringen."

Veeva Quality Cloud for MedTech vereinheitlicht Compliance und fördert die Zusammenarbeit, um Zykluszeiten zu verkürzen sowie die Effizienz zu maximieren.

Informationen zu Veeva MedTech

Veeva MedTech hilft Unternehmen der Medizintechnik und Diagnostik dabei, alle Phasen der Produktentwicklung und Vermarktung zu optimieren, damit Produkte schneller sowie effizienter zu Patienten gelangen. Das Angebot von Veeva MedTech umfasst Anwendungen, die klinische, regulatorische, qualitätsbezogene, kommerzielle sowie medizinische Abläufe unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com/medtech/.

Informationen zu Veeva Systems

Veeva liefert die Industry Cloud für die Lebenswissenschaften mit Software, KI, Daten und Beratung. Veeva hat sich der Innovation, der Produktqualität sowie dem Kundenerfolg verschrieben und betreut mehr als 1500 Kunden, von den weltweit größten Pharmaunternehmen bis hin zu aufstrebenden Biotech-Unternehmen. Als Public Benefit Corporation ist Veeva bestrebt, die Interessen aller Stakeholder in Einklang zu bringen, darunter Kunden, Beschäftigte, Aktionäre sowie die Branchen, denen das Unternehmen dient. Weitere Informationen finden Sie auf veeva.com/eu.

Zukunftsgerichtete Aussagen von Veeva

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zu den Produkten und Dienstleistungen von Veeva sowie zu den erwarteten Ergebnissen oder Vorteilen aus der Nutzung unserer Produkte und Dienstleistungen. Diese Aussagen beruhen auf unseren derzeitigen Erwartungen. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den Angaben in dieser Pressemitteilung abweichen, und wir sind nicht verpflichtet, solche Aussagen zu aktualisieren. Es gibt zahlreiche Risiken, die sich negativ auf unsere Ergebnisse auswirken können. Dazu gehören die Risiken und Unsicherheiten, die in unserem Formblatt 10-K für das am 31. Januar 2026 endende Geschäftsjahr offengelegt sind, welches Sie hier finden (eine Zusammenfassung der Risiken, die sich auf unser Geschäft auswirken können, finden Sie auf den Seiten 13 und 14). Weitere Risiken sind in unseren nachfolgenden SEC-Einreichungen aufgeführt, die auf sec.gov abrufbar sind.

Kontakt:

Jeremy Whittaker

Veeva Systems

jeremy.whittaker@veeva.com

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Von Sensorverkauf zu Smart-Glass-Offensive: ams-Osram ordnet Portfolio neu

04.05.2026

Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.

Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.

Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.

Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.

Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.