PEKING, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- InfiMotion Technology, ein weltweit führender Anbieter intelligenter Mobilitätslösungen, stellte auf der Internationalen Automobilausstellung 2026 in Peking ein umfassendes Portfolio an elektrischen Antriebssystemen der nächsten Generation und Lade-Technologien mit extrem hoher Leistung vor.

An seinem Stand A110 in Halle A1 präsentierte das Unternehmen über 30 Produkte und stellte damit seine umfassenden Kompetenzen im Bereich der Elektrifizierung unter Beweis – von hocheffizienten Antriebssträngen bis hin zu branchenführender ultraschneller Ladeinfrastruktur.
Die 2026 Beijing Auto Show, die noch bis zum 3. Mai im China International Exhibition Center (Shunyi) stattfindet, hat sich zu einer globalen Bühne für Innovationen in der Automobilbranche entwickelt – und die Präsenz von InfiMotion unterstrich den wachsenden Einfluss des Unternehmens bei der Gestaltung der Zukunft der Elektromobilität.
Hochintegrierte EDUs setzen neue Maßstäbe in Sachen Effizienz
Im Mittelpunkt der Präsentation von InfiMotion standen die hochmodernen elektrischen Antriebseinheiten (EDUs), die sowohl für BEV- als auch für HEV-Plattformen in Personen- und Nutzfahrzeugen entwickelt wurden. Das Flaggschiff-Antriebssystem TP501 900V High-Performance Co-Axial Dual Motor Drive System verfügt über ein Gehäuse aus halbmassiver Magnesiumdruckgusslegierung, wodurch das Gesamtgewicht um 30 % reduziert und gleichzeitig die Wärmeableitung verbessert wird – ein entscheidender Fortschritt für das Premium-Segment der Elektrofahrzeuge, in dem sowohl Leistung als auch Effizienz gefragt sind.
Ergänzend dazu vereint der P600 Compact High-Performance EDU branchenführende Mini-Pin-Wickeltechnologie und ultradünne Siliziumstahlbleche mit einer Stärke von 0,2 mm. Bei Betriebsspannungen von über 750 V erreicht der P600 einen bemerkenswerten CLTC-Wirkungsgrad von 92,4 % und setzt damit neue Maßstäbe hinsichtlich Energiedichte und Wärmemanagement in kompakten Elektrofahrzeugarchitekturen.
Vereinheitlichte 900V-Architektur: Vom Antrieb zur Domänenkontrolle
InfiMotion stellte zudem seine integrierte 900-V-Hochspannungsplattform vor – eine ganzheitliche Systemarchitektur, die EDU, ODP (Onboard Power Distribution), ADCU (Advanced Drive Control Unit), PCMU (Powertrain & Chassis Monitoring Unit) und BMS (Battery Management System) in einem einzigen, einheitlichen Domänencontroller vereint. Diese integrierte Fahrwerkslösung verdeutlicht anschaulich die Fähigkeit von InfiMotion, Stromversorgung, Energieoptimierung und Sicherheitsprotokolle auf einer einzigen skalierbaren Plattform zu vereinen – ein entscheidender Faktor für Fahrzeugarchitekturen der nächsten Generation.
„Es geht hier nicht nur um Komponenten – es geht um Systeme", erklärte ein leitender Ingenieur von InfiMotion während einer Pressekonferenz. „Die Zukunft der Elektrofahrzeuge erfordert eine nahtlose Integration von Antriebsstrang, Batterie und Fahrzeugsteuerung. Unsere 900-V-Plattform ist darauf ausgelegt, das Nervensystem der intelligenten Fahrzeuge von morgen zu sein."
Ein umfassendes Ökosystem für die Aufladung: Von Zuhause bis Hyper-Fast
Neben Antriebssystemen präsentierte InfiMotion sein wachsendes Portfolio an Ladeinfrastruktur – eine strategische Säule seiner auf Endverbraucher ausgerichteten Strategie. Das Unternehmen präsentierte ein umfassendes Leistungsspektrum, das von 7-kW-Wechselstrom-Ladegeräten für Privathaushalte bis hin zu einem bahnbrechenden, flüssigkeitsgekühlten 1920-kW-Ultraschnellladegerät (HPC V4.0) reichte.
Kompakte Lösungen wie die Heimladegeräte WAC01 und WPC01 zeichnen sich durch ihre Plug-and-Play-Einfachheit und die Ferndiagnose aus und unterstreichen damit das Bekenntnis von InfiMotion zu einem nutzerorientierten Design in allen Segmenten.
Eine Vision für die Zukunft der Mobilität
Die Teilnahme von InfiMotion an der 2026 Beijing Auto Sho stellt einen entscheidenden Meilenstein in der globalen Expansion des Unternehmens dar. Das Unternehmen führte intensive technische Gespräche mit OEM-Partnern und gab zahlreiche Interviews in internationalen Medien, in denen es seine Vision eines einheitlichen, hochspannungsbasierten und softwaredefinierten Mobilitätsökosystems vorstellte.
„Von Halbleitern bis hin zu Dienstleistungen, von Drehmoment bis hin zur Telemetrie – wir legen den Grundstein für intelligente Mobilität", erklärte ein Unternehmenssprecher. „Unser Ziel ist es nicht nur, Fahrzeuge anzutreiben, sondern einen intelligenteren, schnelleren und nachhaltigeren Verkehr für alle zu ermöglichen."
Während die Automobilindustrie den Übergang zu 800-V- bis 1000-V-Architekturen und einem KI-integrierten Energiemanagement vorantreibt, positioniert sich InfiMotion Technology im Zentrum dieses Wandels – mit einem Produktportfolio, das Leistung, Skalierbarkeit und Benutzererlebnis miteinander verbindet.
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Österreich hat wegen mutmaßlicher Abhör-Spionage drei Mitarbeiter der russischen Botschaft in Wien ausgewiesen und damit seinen Kurs gegenüber ausländischen Geheimdiensten deutlich verschärft. Auslöser sind umfangreiche Antennenanlagen auf den Dächern der russischen Botschaft im dritten Wiener Gemeindebezirk sowie auf einer russischen Diplomatensiedlung in der Donaustadt. Über diese Signalaufklärungsanlagen sollen nach Angaben österreichischer Behörden Daten abgefangen werden, die unter anderem von internationalen Organisationen über Satelliteninternet übermittelt werden.
Der Verfassungsschutz verweist in seinem aktuellen Bericht ausdrücklich auf die Anlage in der Donaustadt und warnt vor einem Reputationsschaden für Österreich durch die von Wien ausgehenden Aktivitäten. Die Direktorin des Staatsschutzes (DSN), Sylvia Mayer, stuft die russischen Signalaufklärungsanlagen aufgrund ihrer Größe und technischen Ausstattung als bedeutenden Risikofaktor ein. Neben Russland nennt der Bericht auch China und den Iran als besonders aktive Akteure, die eine hybride Bedrohungsstrategie mit Cyberangriffen, Spionage und Desinformation verfolgen.
Die Justiz hatte gegen drei technische Mitarbeiter der russischen Botschaft wegen des Verdachts geheimdienstlicher Tätigkeit im Zusammenhang mit den Abhöranlagen ermittelt. Um weitergehende Untersuchungen zu ermöglichen, forderte das Außenministerium die Aufhebung ihrer diplomatischen Immunität und setzte dafür eine Frist von 14 Tagen. Da Moskau dieser Aufforderung nicht nachkam, erklärte Wien die drei Betroffenen zu unerwünschten Personen. Sie mussten Österreich verlassen; ihre Immunität wurde nicht aufgehoben.
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger bezeichnete Spionage als Sicherheitsproblem für Österreich und sprach von einem Kurswechsel der Regierung, die nun konsequenter dagegen vorgehen wolle. Es sei inakzeptabel, diplomatische Privilegien für nachrichtendienstliche Zwecke zu nutzen, habe Wien der russischen Seite unmissverständlich mitgeteilt. Russland kündigte laut der staatlichen Nachrichtenagentur RIA eine harte Reaktion auf die Ausweisungen an. Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Österreich nach Behördenangaben insgesamt 14 Mitarbeiter der russischen Botschaft ausgewiesen, dennoch sind weiterhin rund 220 Personen an russischen Vertretungen im Land akkreditiert.
Parallel zu den diplomatischen Maßnahmen treibt die Bundesregierung eine Reform des Strafrechts voran. Staatssekretär Jörg Leichtfried erklärte, man befinde sich in Schlussverhandlungen über ein neues Spionagegesetz. Der bislang stark eingeschränkte Spionagebegriff solle deutlich erweitert werden, um verdeckte Einflussnahme und technische Aufklärung besser erfassen zu können. Die Ausweisung der drei Techniker wertet die DSN-Führung als Schritt, um die Risiken durch die Antennenanlagen in Wien zu reduzieren, während sich die Beziehungen zwischen Wien und Moskau weiter eintrüben.