MÜNCHEN, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Auf der IFAT Munich 2026 hat Vary Tech, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Verwertung fester Abfallstoffe, zusammen mit Evonik und SupeZET offiziell ein Prozesspaket für die gesamte Industriekette zur chemischen Verwertung von Kunststoffabfällen zu hochwertigem Kunststoffpyrolyseöl (PPO) und Kreislaufnaphtha vorgestellt.
Um die Kommerzialisierung zu beschleunigen, haben Vary Tech und SupeZET auf der Messe eine strategische Vereinbarung zur Gründung von CARBON LOOP SYSTEMS PTE. LTD. in Singapur, die sich auf chemisches Kunststoffrecycling und SAF aus Biomasse konzentriert. Das Joint Venture unterzeichnete außerdem zusammen mit Evonik und dem in Singapur ansässigen Unternehmen JE Synergy eine Absichtserklärung zum Bau des ersten asiatischen Demonstrationsprojekts für chemisches Recycling von Post-Consumer-Kunststoffen aus minderwertigen kommunalen Kunststoffabfällen, das den Zero Waste Masterplan von Singapur unterstützt.

In Anbetracht der weltweit immer strengeren Auflagen für das Kunststoffrecycling - darunter die PPWR-Verordnung der EU, die neue ELV-Verordnung, das französische AGEC-Gesetz, die indischen Plastic Waste Management (Amendment) Rules 2026 und der Plastics Pact - muss die Branche von der einfachen Pyrolyse zu einer stabilen Produktion von konformen chemischen Rohstoffen übergehen. Dieses gemeinsame Paket füllt die Lücke bei Kreislaufnaphtha, indem es minderwertige, gemischte, mechanisch nicht recycelbare Polyolefinabfälle (PP/PE) in hochwertige petrochemische Rohstoffe umwandelt.
Die Kerntechnologie ist die sauerstofffreie Pyrolyse von Vary Tech, die in 20 Jahren und sechs Iterationen entwickelt wurde. Mit einer Einzelaggregatkapazität von 150 Tonnen/Tag und über 8.000 Betriebsstunden pro Jahr gewährleistet er eine hohe Front-End-Stabilität. Das PPO gelangt dann in das Evonik-eigene Rocket-Modul zur Veredelung und Entfernung von Verunreinigungen, gefolgt von der fortschrittlichen Hydrierung und Fraktionierung von SupeZET zur Tiefenraffination.
Die gesamte Kette - Vorbehandlung des Rohmaterials, kontinuierliche Pyrolyse, Tiefenreinigung und Produktabnahme - liefert direkt kreisförmiges Naphtha und hochwertiges PPO, das internationalen petrochemischen Standards entspricht. Dies gewährleistet einen nahtlosen Zugang zu den globalen Versorgungsketten für petrochemische Produkte und kohlenstoffarme Brennstoffe und beseitigt technische Hindernisse für die Kreislaufwirtschaft der Spitzenklasse.
Das Herzstück ist die sauerstofffreie Pyrolysetechnologie von Vary Tech, die eine breite Kompatibilität mit Rohstoffen bietet. Neben Kunststoffabfällen werden auch Altreifen, Ölschlämme, gefährliche Industrieabfälle, medizinische Abfälle und feste Abfälle aus neuen Energiequellen behandelt. Weltweit wurden bereits über 100 kommerzielle Pyrolyseanlagen geliefert.

Neben dem Aufbau des chemischen Recyclings ist Vary Tech auch im mechanischen Recycling führend. Auf der Grundlage von 16 Jahren Erfahrung mit selbst betriebenen Anlagen und seinem dualen Antriebsmodell „Herstellung von High-End-Anlagen und industrieller Betrieb" präsentierte Vary Tech auf der Messe sein KI-gestütztes intelligentes Demontagesystem für Haushaltsgeräte. Mit einer Leistung von 200 Einheiten pro Stunde - ein weltweiter Effizienzrekord - bietet das System eine hochreine Trennung aller Kategorien von Elektroschrott. Vary Tech hat Haier, TCL und Midea unterstützt und bietet grüne Recyclingdienste für über 130 Millionen Altgeräte weltweit.
Vom mechanischen bis zum chemischen Recycling integriert Vary Tech die Ressourcen der globalen Lieferkette, um skalierbare, wirtschaftliche und nachhaltige technische Lösungen für die Ziele des globalen Klimaschutzes und der Kreislaufwirtschaft zu liefern.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte solidwastepyrolysis.com oder de.varygroup.com oder https://vary-tech.en.made-in-china.com/
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Die ASTA Energy Solutions AG hat ihre Aktionärinnen und Aktionäre zur dritten ordentlichen Hauptversammlung eingeladen. Das Treffen soll am Montag, 1. Juni 2026, um 14:00 Uhr MESZ im Hotel InterContinental Vienna in der Wiener Johannesgasse stattfinden. Das Unternehmen mit der ISIN AT100ASTA001 will auf der Versammlung zentrale Beschlüsse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 sowie Weichenstellungen für 2026 fassen.
Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vorlage des Jahresabschlusses samt Lagebericht sowie des Konzernabschlusses mit Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2025. Die Anteilseigner sollen außerdem über die Verwendung des im Jahresabschluss ausgewiesenen Bilanzgewinns entscheiden. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2025 zu entlasten.
Eine weitere Kernfrage betrifft die Corporate-Governance-Struktur in den kommenden zwölf Monaten: Die Aktionäre sollen den Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 wählen. Zugleich soll ein Prüfer für die (konsolidierte) Nachhaltigkeitsberichterstattung bestellt werden, sofern eine solche Berichterstattung gesetzlich erforderlich ist. Ebenfalls zur Abstimmung steht eine Vergütungspolitik, die den Rahmen für künftige Bezüge der Organmitglieder vorgibt.
Die Gesellschaft stellt die einschlägigen Unterlagen zur Hauptversammlung ab spätestens 11. Mai 2026 auf ihrer Internetseite unter https://www.astagroup.com/de/investoren/hauptversammlung/ zur Verfügung; sie werden auch am Tag der Versammlung vor Ort aufliegen. Aktionärinnen und Aktionäre, deren Anteile zusammen mindestens 5 % des Grundkapitals ausmachen, können gemäß § 109 AktG zusätzliche Punkte auf die Tagesordnung setzen. Entsprechende schriftliche Verlangen, jeweils mit begründetem Beschlussvorschlag, müssen der Gesellschaft bis spätestens 11. Mai 2026 zugehen – per Post oder Boten an den Sitz in Oed 1, 2755 Oed (Bezirk Wiener Neustadt), per E-Mail mit qualifizierter elektronischer Signatur an hauptversammlung@astagroup.com oder via SWIFT ISO 15022 unter Angabe der ISIN AT100ASTA001.
Formell verlangt das Unternehmen für solche Anträge eine eigenhändige Unterschrift oder firmenmäßige Zeichnung aller Antragsteller, bei elektronischer Übermittlung eine qualifizierte elektronische Signatur beziehungsweise bei SWIFT-Übermittlung eine entsprechende Nachricht (MT598 oder MT599). Die Antragsteller müssen die Aktien seit mindestens drei Monaten vor Antragstellung halten. Mit dieser Ausgestaltung der Aktionärsrechte betont ASTA Energy Solutions formale Teilhabe- und Mitbestimmungsmöglichkeiten im Vorfeld der Hauptversammlung, bevor die Investoren im Juni über Bilanzgewinn, Organentlastungen, Prüfungsmandate und die künftige Vergütungspolitik abstimmen.