HCLTech erhält ISO/IEC 42001:2023-Zertifizierung und unterstreicht damit seine Vorreiterrolle im Bereich verantwortungsvoller KI

07.07.2026

Die Zertifizierung umfasst das Managementsystem für Enterprise-KI von HCLTech und unterstützt dessen KI-Plattform „AI Force" sowie die Bereiche Softwareentwicklung, IT-Betrieb und Geschäftsprozessdienstleistungen

NOIDA, Indien, 7. Juli 2026 /PRNewswire/ -- HCLTech (NSE: HCLTECH) (BSE: HCLTech), ein weltweit führendes Technologieunternehmen, gab heute bekannt, dass es die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 erhalten hat. Die Zertifizierung bestätigt die Fähigkeit von HCLTech, Unternehmen bei der Skalierung des KI-Einsatzes zu unterstützen – gestützt auf eine solide Governance, Risikomanagement und operative Sorgfalt.

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Die Zertifizierung wurde von Schellman Compliance, LLC, einer vom ANSI National Accreditation Board (ANAB) anerkannten und dem International Accreditation Forum (IAF) angehörenden akkreditierten Zertifizierungsstelle, ausgestellt und bestätigt das unternehmensweite Rahmenwerk von HCLTech für die verantwortungsvolle Entwicklung, Bereitstellung und Steuerung von KI innerhalb des definierten Geltungsbereichs seines Enterprise Artificial Intelligence Management System (AIMS).

Die Zertifizierung umfasst das AIMS von HCLTech über den gesamten KI-Lebenszyklus hinweg, einschließlich der Unterstützung für KI-gestützte Dienste und Plattformen wie die Flaggschiff-Plattform AI Force, Softwareentwicklung, IT-Betrieb und Geschäftsprozessdienstleistungen. Dies ermöglicht es HCLTech, Unternehmen nicht nur bei der Einführung von KI zu unterstützen, sondern diese auch system-, funktions- und regionenübergreifend einheitlich zu steuern. Das AIMS-Rahmenwerk steht im Einklang mit sich weiterentwickelnden globalen regulatorischen Anforderungen, darunter das EU-KI-Gesetz.

ISO/IEC 42001:2023 ist die weltweit erste internationale Norm für KI-Managementsysteme, die von der Internationalen Organisation für Normung (ISO) und der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) veröffentlicht wurde. Sie legt ein umfassendes Rahmenwerk für das Management von KI über den gesamten Systemlebenszyklus hinweg fest und deckt dabei Risikomanagement, Transparenz, Fairness, Rechenschaftspflicht und kontinuierliche Verbesserung ab.

„Die Zertifizierung nach ISO 42001 gewinnt bei einem Unternehmen von der Größe und Komplexität von HCLTech eine ganz besondere Bedeutung", sagte Avani Desai, Chief Executive Officer von Schellman. „Hier geht es nicht einfach nur darum, Richtlinien zu dokumentieren, sondern darum, eine verantwortungsvolle KI-Governance in den täglichen Geschäftsbetrieb zu integrieren. Wenn Unternehmen den Schritt von KI-Experimenten zur unternehmensweiten Einführung vollziehen, wird die Fähigkeit, eine disziplinierte Governance nachzuweisen, zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. HCLTech hat ein starkes Beispiel dafür gegeben, wie das aussieht."

„Die Erlangung der Zertifizierung nach ISO/IEC 42001:2023 spiegelt das Engagement von HCLTech wider, KI verantwortungsvoll und in großem Maßstab zu entwickeln und bereitzustellen", sagte Vijay Guntur, Chief Technology Officer und Leiter des Bereichs Ecosystems bei HCLTech. „Da Unternehmen ihre KI-Initiativen beschleunigen, suchen sie nach Partnern, die Innovation mit Sorgfalt und Vertrauen verbinden können. Diese Zertifizierung bietet die unabhängige Bestätigung, dass KI durch unser zertifiziertes KI-Managementsystem in unserem gesamten Bereitstellungsmodell verantwortungsvoll gesteuert wird, und stärkt unsere Fähigkeit, Kunden bei der vertrauensvollen Einführung von KI zu unterstützen."

Mit diesem Meilenstein reiht sich HCLTech in eine ausgewählte Gruppe von Organisationen ein, deren Fähigkeiten im Management von KI in großem Maßstab unabhängig validiert wurden und die sich durch die Tiefe und Breite ihres zertifizierten Anwendungsbereichs entlang der gesamten unternehmensweiten KI-Wertschöpfungskette auszeichnen.

Informationen zu HCLTech

HCLTech ist ein globales Technologieunternehmen mit mehr als 227 000 Beschäftigten in 60 Ländern und bietet branchenführende Kompetenzen rund um KI, digitale Technologien, Engineering, Cloud sowie Software, gestützt auf ein breites Portfolio an Technologiedienstleistungen und -produkten. Wir arbeiten mit Kunden in allen wichtigen Branchen zusammen und bieten Branchenlösungen für Finanzdienstleistungen, Fertigung, Life Sciences sowie Gesundheitswesen, Technologie und Dienstleistungen, Halbleiter, Telekommunikation sowie Medien, Einzelhandel und Konsumgüter sowie Mobilität und öffentliche Dienstleistungen. Der konsolidierte Umsatz belief sich in den 12 Monaten bis März 2026 auf 14,7 Milliarden US-Dollar.

Um zu erfahren, wie wir den Fortschritt für Sie beschleunigen können, besuchen Sie hcltech.com.

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Purpurfarbene Busse statt Züge: Deutsche Bahn modernisiert Ostbayerns zentrale Magistrale

15.06.2026

Auf einer der wichtigsten Bahnachsen Ostbayerns ruht für ein halbes Jahr der reguläre Zugverkehr. Die DB InfraGO hat die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling–Passau gestartet und die Verbindung weitgehend voll gesperrt. Von diesem Sonntag an bis zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember wird die Infrastruktur auf rund 120 Kilometern umfassend erneuert. Das Investitionsvolumen liegt nach Bahnangaben bei rund 1,3 Milliarden Euro inklusive Risikopuffer.

Die Arbeiten schließen unmittelbar an die seit Anfang Februar laufende Generalsanierung der stark befahrenen Strecke Nürnberg–Regensburg an, die bis 10. Juli abgeschlossen sein soll. Auf dem Abschnitt bis Passau erneuert die Bahn Gleise, mehr als 140 Weichen und etwa 90 Kilometer Oberleitungen. Mehrere Stellwerke werden ersetzt oder instand gesetzt, veraltete Relais‑Technik weicht moderner Elektronik. Hinzu kommen eine Eisenbahnüberführung und fünf Personenunterführungen; im Bereich Osterhofen muss an einer Moorstelle nahe der Donau der Untergrund aufwendig verfestigt werden. Acht Bahnhöfe werden modernisiert und mit höheren Bahnsteigen schrittweise barrierefrei ausgebaut – Arbeiten, die bis ins Frühjahr 2027 hineinreichen.

Für Reisende hat die Sanierung gravierende Folgen. Im Nahverkehr richtet die Bahn zusammen mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft ein dichtes Netz an Schienenersatzverkehr ein. Rund 90 Busse sind auf sechs Linien unterwegs; sie und die Wegweiser sind in auffälligem Purpur gestaltet, um die Orientierung zu erleichtern. Im Fernverkehr entfallen die Züge zwischen Nürnberg beziehungsweise Regensburg und Passau sowie weiter nach Wien komplett. Fahrgäste Richtung Österreich werden auf Verbindungen über München verwiesen, zusätzliche Züge über Mühldorf und Salzburg sowie ein Ersatzbusangebot für Passauer Fernreisende sollen die Auswirkungen abfedern.

Aus der Politik kommt grundsätzliche Unterstützung, zugleich aber auch der Hinweis auf die Belastungen für Region und Wirtschaft. Der Parlamentarische Staatssekretär Ulrich Lange betonte, wer eine leistungsfähige, verlässliche Bahn wolle, müsse jetzt entschlossen modernisieren; am Ende profitierten Fahrgäste und Wirtschaftsstandort. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter sprach mit Blick auf den kurzen Abstand zur Baustelle Nürnberg–Regensburg von einer zweiten großen Belastung binnen kürzester Zeit für Fahrgäste und Unternehmen in Ostbayern. Für die Bahn ist der Korridor zwischen Regensburg und Passau zugleich Testfeld für die Strategie, ganze Streckenabschnitte in gebündelten Sperrpausen grundlegend zu erneuern, um langfristig die Pünktlichkeit zu verbessern.