ANKARA, Turkiye, May 14, 2026 /PRNewswire/ -- Envision Energy, a global leader in green technology, has partnered with Menderes Tekstil, an Akca Holding company and one of the leading investors in the textile, vehicle inspection, food and energy sectors — on the 120MW Beğendik wind power project in Edirne Province, Turkiye. The two companies also signed a Strategic Cooperation Agreement at Envision Tech Day held alongside Turkish Wind Energy Congress, elevating their relationship from project-based collaboration to a long-term strategic partnership.
As one of Envision's flagship projects in the country, Beğendik demonstrates how global clean technology expertise and local industrial leadership can work together to accelerate the transition of traditional industries, while reinforcing Envision's long-term commitment to Turkiye's renewable energy development and broader net-zero ambitions.

Featuring 15 units of Envision Energy's EN-182/8.0MW wind turbines, the Beğendik project is expected to generate approximately 360 million kWh of clean electricity annually and reduce carbon emissions by around 225,000 tons each year. As a major renewable energy project in Turkiye, Beğendik will contribute significant clean power capacity to the national grid and support the country's decarbonization goals.
Under the collaboration, Envision Energy will provide advanced wind turbine technology and integrated lifecycle services, highlighting its comprehensive capabilities across equipment manufacturing, project delivery and service support. The agreement further establishes a long-term operations and maintenance arrangement of 15 years, underscoring Envision Energy's capability to ensure project reliability, optimized performance and sustained value creation throughout the asset lifecycle.
"The Beğendik project shows how renewable energy projects can create long-term value creation beyond capacity growth," said Kane Xu, Senior Vice President of Envision Energy, "Leveraging Envision Energy's large-megawatt platform with full lifecycle capabilities, we are proud to deepen our partnership with Menderes Tekstil to develop a benchmark project that integrates economic value, operational reliability, and sustainability impact. Together, we aim to contribute to Turkiye's energy transition and a more resilient future energy system."
Osman AKÇA, Board Member of Menderes Tekstil, added: "The Beğendik project marks an important step in Menderes' clean energy investment and sustainability journey. Envision Energy's proven strengths in technology, products, and services give us strong confidence in the project's long-term performance and reliability. We look forward to deepening our collaboration and exploring further opportunities in green energy development together."
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Der Halbleiter- und Lichtkonzern ams-Osram stellt sein Geschäftsportfolio neu auf und setzt dabei verstärkt auf Wachstumsmärkte wie Komponenten für Augmented-Reality-Brillen und intelligente Lichttechnologien. Vorstandschef Aldo Kamper bezeichnete den Verkauf der nicht optischen Sensorsparte an Infineon als wichtigen Schritt, um das Unternehmen „für die Zukunft aufzustellen“. Die Transaktion soll dem Konzern 570 Millionen Euro einbringen und nach aktueller Planung zum 1. Juli abgeschlossen werden.
Mit dem Verkauf trennt sich ams-Osram von einem Geschäftsbereich, der rund sieben Prozent zum Konzernumsatz beigesteuert hat, reduziert im Gegenzug aber die eigene Verschuldung deutlich. Laut Kamper kann die Schuldenlast um etwa ein Drittel gedrückt werden, die jährlichen Zinszahlungen sollen in den kommenden Jahren von rund 300 Millionen Euro auf etwa die Hälfte sinken. Der so gewonnene finanzielle Spielraum soll in den Ausbau bestehender Geschäftsfelder und in neue Produkte fließen.
Im Zentrum der Wachstumsstrategie stehen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen. Bereits heute liefert ams-Osram Sensorelemente an Hersteller solcher Systeme, wenn auch in nach Kamps Worten noch „überschaubarem“ Ausmaß. Mittelfristig rechnet der CEO mit einem stark wachsenden Markt: Anfang der 2030er-Jahre hält er weltweit jährlich 50 bis 100 Millionen verkaufte AR-Brillen für denkbar, ab der Mitte des Jahrzehnts möglicherweise mehr. AR-Brillen sollen reale Umgebungen erweitern, Navigationsinformationen einblenden, Gesichtserkennung ermöglichen oder Vitalparameter überwachen; Nutzungsszenarien sieht Kamper in großer Bandbreite.
Parallel dazu baut ams-Osram digitale Photonik- und LED-Lösungen aus, etwa hochauflösende und „intelligente“ Scheinwerfer, die bereits im Automotive-Bereich im Einsatz sind. Dieses Geschäft bringt derzeit Erlöse im zweistelligen Millionenbereich ein, bis 2028 peilt das Management einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro an. Weitere Zukunftschancen sieht der Konzern in Lasersystemen für den Rüstungssektor, wo ebenfalls mit zusätzlichem Wachstum gerechnet wird.
Für den Hauptstandort Premstätten in der Steiermark erwartet das Unternehmen trotz der Portfoliobereinigung keine einschneidenden Einschnitte. Nach Abschluss der Infineon-Transaktion sollen 70 Beschäftigte aus der Entwicklung an den Grazer Infineon-Standort wechseln, während Infineon vorerst weiterhin aus dem Werk in Premstätten beliefert wird. ams-Osram bleibt damit auf absehbare Zeit als Auftragsfertiger aktiv. Die Mitarbeiterzahl am Standort soll von derzeit etwa 1.450 bis 2030 auf 1.550 steigen, gestützt von Förderzusagen der Republik Österreich von bis zu 227 Millionen Euro, unter anderem aus dem EU Chips Act.