LONDON und PARIS und AMSTERDAM, 22. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Das zu 100 % pflanzliche Performance-Material BioFleax® hat durch die Stella McCartney H&M Frühjahrskollektion 2026 die globale Modebühne betreten und ist in einer Bomberjacke mit Schlangenhautaufdruck zu sehen, die im Rahmen der Zusammenarbeit veröffentlicht wurde.

Mehr als 20 Jahre nach der ersten Zusammenarbeit zwischen Stella McCartney und H&M kehrt die Partnerschaft zu einem Zeitpunkt zurück, an dem umweltfreundlicheres Design, Materialinnovationen, Transparenz in der Lieferkette und Kreislaufwirtschaft für die Zukunft der Mode immer wichtiger werden.
In diesem Zusammenhang wird BioFleax zu mehr als einer Materialbezeichnung in der Produktzusammensetzung. Es stellt eine der Möglichkeiten dar, wie pflanzliche Materialien der nächsten Generation allmählich Einzug in Mainstream-Modeprodukte halten - nicht als Konzept, sondern als Teil eines fertigen Kleidungsstücks für den Verbraucher.
BioFleax ist eine geschützte Technologieplattform für Hochleistungsmaterialien der nächsten Generation auf Pflanzenbasis, die den Komfort von Naturfasern mit den funktionellen Eigenschaften von Synthetikfasern kombinieren. BioFleax basiert auf erneuerbaren Biomasseressourcen, molekularem Design und Prozessinnovation und ermöglicht Hochleistungsmaterialien für moderne Textilanwendungen.
Mit der Kollektion geht BioFleax den Weg von der Materialentwicklung hin zu einem fertigen Modeprodukt für den Verbraucher. Seine Verwendung in der Bomberjacke mit Schlangenhautaufdruck zeigt, wie Hochleistungsmaterialien auf Pflanzenbasis den Ausdruck von Design unterstützen und gleichzeitig in der realen Produktentwicklung, in Lieferketten, im Einzelhandel und in verbrauchernahen Anwendungen eingesetzt werden können.
Für die Modeindustrie ist dies von Bedeutung, da die Materialien der nächsten Generation mehr als nur ihre Umweltfreundlichkeit unter Beweis stellen müssen. Sie müssen im Rahmen von Produktdesign, Fertigungsprozessen und marktreifen Anwendungen arbeiten. Die Rolle von BioFleax in der H&M-Kollektion von Stella McCartney ist ein konkretes Beispiel dafür, wie pflanzliche Materialinnovationen über das Konzeptstadium hinaus in globale Modeprodukte einfließen können.
Da Marken zunehmend über das Oberflächendesign hinaus auf die Materialien hinter einem Produkt achten, bietet BioFleax einen neuen Weg für Materialinnovationen: ein Produkt, das auf erneuerbarer Biomasse basiert, auf Leistung ausgelegt ist und mit Blick auf die künftige Kreislaufwirtschaft entwickelt wird.
Über BioFleax®
BioFleax® ist die Technologieplattform hinter Leaf Bios nächster Generation pflanzlicher Hochleistungsmaterialien. BioFleax basiert auf erneuerbaren Biomasseressourcen und den molekularen Designfähigkeiten von Leaf Bio und verwandelt Materialinnovationen in skalierbare Lösungen für reale Produkte. Es wurde für Marken und Branchen entwickelt, die sich von fossilen Materialsystemen verabschieden wollen, ohne dabei Kompromisse bei der Leistung, der Anwendungsbereitschaft oder dem zukünftigen Kreislaufpotenzial einzugehen.
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Österreich zieht angesichts steigender Unfallzahlen bei E-Scootern und E-Bikes die Regeln an. Mit 1. Mai tritt eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) in Kraft, die vor allem Jugendliche stärker in die Pflicht nimmt. Kernpunkte sind eine ausgeweitete Helmpflicht für junge Lenkerinnen und Lenker sowie technische Vorgaben und ein niedrigeres Alkohollimit für E-Scooter. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sieht in den Änderungen einen Schritt zu mehr Sicherheit, fordert aber über die gesetzlichen Mindeststandards hinaus das Tragen von Helmen in allen Altersgruppen.
Die Helmpflicht wird nach Fahrzeugkategorien und Alter differenziert. Auf herkömmlichen, muskelbetriebenen Fahrrädern bleibt es bei der bekannten Regel: Bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr ist ein Helm verpflichtend. Für E-Bikes mit Pedalen steigt die Altersgrenze nun auf 14 Jahre, für E-Scooter gilt ab Mai eine Helmpflicht bis zum 16. Geburtstag. Wer sich nicht daran hält, muss mit saftigen Strafen rechnen: Für 14- oder 15-Jährige ohne Helm am E-Scooter sind theoretisch bis zu 726 Euro Geldstrafe vorgesehen, in der Praxis rechnen Experten mit Beträgen zwischen 50 und 100 Euro. Das KFV verweist zugleich darauf, dass die Mehrheit der Verunfallten deutlich älter ist als die nun gesetzlich erfassten Altersgruppen.
Parallel zu den Altersvorgaben verschärft der Gesetzgeber die technischen und alkoholrechtlichen Bestimmungen für E-Scooter. Künftig müssen die elektrischen Roller mit Blinkern und einer Klingel ausgestattet sein. Zudem sinkt die Promillegrenze für E-Scooter-Lenker von bisher 0,8 auf 0,5 Promille und liegt damit unter jener für Rad- und E-Bike-Fahrer, für die weiterhin ein Limit von 0,8 Promille gilt. Die Anpassungen verstehen sich als Reaktion auf eine hohe Zahl von Unfällen mit E-Scootern, etwa knapp 2.100 Vorfälle in einem Bundesland innerhalb eines Jahres. Eine weitere StVO-Anpassung ist für 1. Oktober angekündigt, sie soll unter anderem E-Mopeds betreffen, die derzeit noch als Fahrräder gelten.
Verkehrssicherheitsexperten und Medizinerinnen mahnen, die neuen gesetzlichen Mindestvorgaben nicht als Obergrenze zu verstehen. KFV-Direktor Christian Schimanofsky betont, dass in Österreich pro Jahr rund 1.000 schwere Kopfverletzungen verhindert werden könnten, würden alle E-Bike- und E-Scooter-Nutzerinnen und -Nutzer einen Helm tragen. Laut KFV sind beim E-Bike 97 Prozent der Verletzten 14 Jahre oder älter, bei E-Scootern sind 82 Prozent der Verletzten 16 Jahre oder älter – also Gruppen, für die keine Helmpflicht vorgesehen ist. Die Anästhesistin und Notärztin Rebana Scherzer verweist auf Schädel-Hirn-Verletzungen als eine der häufigsten Todesursachen nach Unfällen und warnt vor schweren Langzeitfolgen, insbesondere bei älteren Menschen. Das KFV startet daher begleitend zur StVO-Novelle eine Informationskampagne und empfiehlt altersunabhängig das Tragen eines Helms.