MUMBAI, Indien, 11. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Afcons Infrastructure Ltd freut sich bekannt zu geben, dass das Unternehmen eine Mitteilung über die Entscheidung des Auftraggebers erhalten hat, als geeignetster Bieter ausgewählt worden zu sein, und dass dessen Angebot für die Sanierung und den Bau einer Eisenbahnstrecke in Europa angenommen wurde. Dieses Projekt unterstreicht das langfristige Engagement von Afcons für den weltweiten Bau von Infrastruktur auf Weltklasseniveau und ist der bislang größte internationale Auftrag des Unternehmens.

Krishnamurthy Subramanian, Vorstandsvorsitzender von Afcons Infrastructure Ltd, erklärte: „Dieses Meilensteinprojekt markiert einen bedeutenden Schritt auf dem globalen Weg von Afcons und unseren Einstieg in Europa. Es spiegelt unsere Fähigkeit wider, komplexe, groß angelegte Infrastrukturlösungen in verschiedenen Regionen zu realisieren. Wir sind stolz darauf, zur Modernisierung eines Eisenbahnnetzes in einem europäischen Land beizutragen, und diese Errungenschaft stärkt unsere Position als vertrauenswürdiger Partner in der internationalen Infrastrukturentwicklung weiter."
S Paramasivan, Geschäftsführer von Afcons Infrastructure Ltd, sagte: „Das Projekt umfasst den Umbau der bestehenden Gleisanlage und den Bau einer zweiten Gleisstrecke. Neben den Bauarbeiten umfasst der Auftragsumfang auch Oberleitungs-, Signal- und Telekommunikationsarbeiten. Das Projekt hat einen Wert von 677,07 Millionen Euro ohne Steuern."
Afcons hat sich verpflichtet, durch transformative Projekte, die Gemeinschaften verbinden und das Wirtschaftswachstum vorantreiben, nachhaltigen Wert für die Stakeholder zu schaffen.
„Das Unternehmen erledigt derzeit die Formalitäten im Rahmen des ordnungsgemäßen Verfahrens", bemerkte Kshitiz Bhasker, Direktor für Geschäftsentwicklung bei Afcons, und „die Vorbereitungen für die Ausführung laufen", kommentierte Udai Veer Singh, Leiter des Eisenbahnsegments bei Afcons.
Informationen zu Afcons Infrastructure Ltd
Afcons Infrastructure Ltd ist das führende Infrastruktur-Ingenieur- und Bauunternehmen der Shapoorji Pallonji Group. Es blickt auf eine über 60-jährige Tradition zurück und verfügt über eine starke Erfolgsbilanz bei der Durchführung zahlreicher technologisch komplexer EPC-Projekte sowohl in Indien als auch international. Laut der jüngsten ENR-Umfrage rangiert Afcons weltweit unter den Top 140 der internationalen Bauunternehmen; Platz 12 im Bereich Brücken und Platz 8 im Bereich Marine & Häfen.
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Österreich hat drei russische Diplomaten wegen des Verdachts der Spionage des Landes verwiesen und sie zu „persona non grata“ erklärt. Nach Angaben der Regierung sollen die betroffenen Mitarbeiter der russischen Vertretungen in Wien in Aktivitäten verwickelt gewesen sein, die als nachrichtendienstliche Operationen gelten. Die Außenministerin Beate Meinl-Reisinger betonte, es sei „inakzeptabel“, diplomatische Immunität für Spionage zu nutzen. Laut einer Erklärung aus Wien haben die drei Diplomaten Österreich bereits verlassen.
Nach Berichten des österreichischen Rundfunks ORF sollen die Diplomaten direkt in satellitengestützte Überwachungstätigkeiten involviert gewesen sein. Es geht demnach um mutmaßliche Spionage gegen in Wien ansässige internationale Organisationen unter Nutzung von Satellitentechnik auf dem Gelände der russischen Botschaft und des russischen Diplomatenkomplexes. Die Regierung hatte bereits im April die Aufhebung der diplomatischen Immunität der drei Betroffenen gefordert, Moskau kam dieser Forderung jedoch nicht nach. Die österreichische Außenministerin verwies in diesem Zusammenhang auf die „Vielzahl von Antennen“ auf den Dächern russischer Vertretungen in Wien, die als Sicherheitsrisiko eingestuft werden.
Wien reagiert auf den Fall auch mit einer geplanten Verschärfung des Strafrechts. Bislang ist Spionage durch ausländische Nachrichtendienste in Österreich nur strafbar, wenn sie sich direkt gegen österreichische Interessen richtet. Die Bundesregierung will nach einem Vorschlag des Justizministeriums einen zusätzlichen Tatbestand einführen, der auch die Interessen internationaler Organisationen – etwa der Vereinten Nationen und ihrer Spezialorganisationen mit Sitz in Wien – schützt. Zudem sollen bestehende Spionageparagrafen verschärft werden. Wien ist nach New York und Genf eines der wichtigsten diplomatischen Zentren weltweit und beherbergt zahlreiche internationale Einrichtungen.
Das russische Botschaftspersonal reagierte empört auf die Entscheidung. Die russische Botschaft in Wien bezeichnete die Ausweisung als „ungehörig, unbegründet, politisch motiviert und völlig inakzeptabel“ und kündigte „scharfe Gegenmaßnahmen“ an. Nach Angaben von Medien sind in Österreich rund 220 Mitarbeiter der russischen Botschaft akkreditiert; seit Beginn des russischen Militäreinsatzes in der Ukraine im Jahr 2022 wurden bereits rund ein Dutzend russischer Diplomaten des Landes verwiesen. Nach Zählung der Nachrichtenagentur Reuters summierten sich die Ausweisungen seit 2020 auf 14 russische Diplomaten. Aus Moskau kam zunächst keine detaillierte Reaktion auf die jüngste Entscheidung der österreichischen Regierung.